Ausflug des Werktagschores Ebikon

Einmal im Jahr kommen die Sängerinnen und Sänger des Werktagschores in den Genuss eines Tagesausfluges. Dieser wird mit Spenden finanziert, welche uns Angehörige nach einem Beerdigungsgottesdienst zukommen lassen.

Mitte September war es wieder soweit, ein wunderschöner Spätsommertag erwartete uns. Der Start war beim Pfarreiheim, die Zwischenstationen und das Ziel blieben noch geheim. Für den diesjährigen Ausflug standen die Kürzel KKK + VW.
Unser Carfahrer „Wendel“ chauffierte uns auf der Autobahn nach Reiden und anschliessend über Land vorbei an sanften Hügeln in saftigem Grün bis nach Pfaffnau. Kurz darauf entdeckten wir die zwei markanten Türme des Klosters St. Urban. Nach einem feinen Apéro auf der Klosterterrasse besuchten wir unter der kundigen Leitung von Herrn Kunz die barocke Kirche. Sie beeindruckt durch ihre Schlichtheit, ist fast ganz in Weiss gehalten und dank der vielen ungetönten Fenster lebt das Innere vom Licht- und Schattenspiel. Das barocke, aus Holz geschnitzte Chorgestühl faszinierte uns sehr. Von ihm umgeben durften wir mit einem vierstimmigen Gesang die Akustik dieser eindrücklichen Kirche erspüren. Es folgte ein Rundgang durch die Bibliothek, den Festsaal und das einzigartige Haupttreppenhaus. Zum Abschluss spielte unser Chorleiter und Organist Sigisbert Koller zu unserer grossen Freude und Überraschung ein kleines Konzert auf der Barockorgel, welches für ein seltenes historisches Klangerlebnis sorgte. Nach all diesen Eindrücken schätzten wir es, vor dem Gasthaus Löwen zu Tisch zu sitzen und die Klosterpastete zu geniessen.
Frisch gestärkt traten wir die Rückfahrt an. Bei der Vogelwarte Sempach gab es einen  Zwischenhalt. In einer interaktiven Erlebnisausstellung, im mechanischen Theater „Singfonie“ und in einem eindrücklichen Film erfuhren wir viel Wissenswertes über die Vögel und ihren Lebensraum.

Wir danken Ursula und Ernst Bäurle herzlich fürs Organisieren dieses interessanten und beglückenden Tages. Kultur, Kulinarik, Kameradschaft und Vogelwarte – alles kam voll zum Zuge.

Bernadette Christen